Wirkung VON EM
Bauen Phosphat ab.
Setzen gesunde Balance durch.
Zwei Wirkphasen.
Erhöhte Phosphat-Belastung
Die meisten Gewässer kippen aufgrund einer erhöhten Phosphatbelastung. Phosphat bindet sich vor allem an Sediment. Es kann sich selbst nach Jahrzehnten noch zurück ins Wasser lösen, selbst wenn die Phosphat-Quelle (v.a. das Einleiten von Abwässern) schon längst versiegt ist.
Die Alkalinität und das Redoxpotential, also der Mangel oder Überschuss an Elektronen, entscheiden über die Menge der Phosphat-Rücklösung in das Wasser. Wird diese Rücklösung gestartet, kann ein eigener Phosphat-Nährstoffzyklus entstehen und das Gewässer pendelt sich – ohne drastische äußere Eingriffe – auf diesen neuen Zustand ein.
Die Mineralisierung der Biomasse am Grund durch Effektive Mikroorganismen ist essentiell, um eine noch Jahrzehnte anhaltende Rücklösung des Phosphats in den Wasserkörper zu verringern. Um steigende Phosphat-Werte in den Griff zu bekommen, ist es außerdem notwendig, die Anzahl der Boden- und Wasserlebewesen zu erhöhen, die Phosphat konsumieren und damit eliminieren.
Wie Effektive Mikroorganismen die aquatische Nahrungskette ins Gleichgewicht bringen und so u.a. den Phosphatabbau fördern, lässt sich
anhand der folgenden zwei Wirkphasen nachvollziehen.
Phosphat aufbrauchende aquatische Nahrungskette
Phosphat aufbrauchende aquatische Nahrungskette
Phasenweise Wirkung der EM
Wie Effektive Mikroorganismen die aquatische Nahrungskette ins Gleichgewicht bringen und so u.a. den Phosphatabbau fördern, lässt sich anhand der folgenden zwei Wirkphasen nachvollziehen.
Wirkphase I
In der ersten Phase, nach Beimpfung des sauerstoffarmen Sediments mit EM, wandeln Fotosynthesebakterien organische Masse in Sauerstoff und Nährstoffe um. Diese werden von nützlichen aerob arbeitenden Organismen benötigt, die dort vorher keine Lebensgrundlage hatten.
Das Überangebot an Nährstoffen wirkt sich positiv auf die Gesamtmenge der Gewässerlebewesen aus – kurzfristig auch auf unerwünschte Bewohner wie Cyanobakterien und Algen. In dieser Phase kann es zu einer erhöhten Wassertrübung oder Flockenbildung kommen. Das ist als eine vorübergehende Erstverschlimmerung zu verstehen.
Da die Fotosynthesebakterien auch schädliche Gase verstoffwechseln, hemmen sie zudem das Entstehen schlechter Gerüche.
Wirkphase II
In der zweiten Phase wird das zusätzliche Nährstoffangebot aufgelöst. Durch eine exponentielle Steigerung der Mikroflora tritt die neu entstandene Biodiversität miteinander in eine Nahrungskonkurrenz.
Es wird nicht nur die Anzahl an Lebewesen erhöht, die Phosphat konsumieren. Unter den Mikroorganismen vermehren sich auch Bakterien und Pilze, die sich von Cyanobakterien und Algen ernähren.
Der Nährstoffgehalt pendelt sich nach einiger Zeit in einer gesunden Balance zwischen Nährstoffangebot und Lebewesen im Wasser ein. So klart das Wasser langsam aber stetig auf.
Alles in EInem
Details über unsere Gewässersanierungsmethode, die Wirkweise Effektiver Mikroorganismen inkl. Quellen sowie die Gegenüberstellung zu herkömmlichen, deutlich teureren Methoden finden Sie auch in unserer Broschüre.
Gerne senden wir Ihnen diese zu.
